Um 05.30 Uhr kann ich nicht mehr schlafen. Nachdem ich kurz die beruflichen Mails durchgeschaut habe, hier also nun ein erster Schwung Bilder meiner Reise nach Singapur.
First things first: Wetter. Es ist tropisch warm, 27 Grad und bewölkt. Allerdings hatten wir den Flughafen erst verlassen, als es schon dunkel war. Und nun ist es immer noch dunkel. Das Bild oben zeigt daher auch den Nachtblick aus meinem Hotelfenster. Der Muezzin der Moschee hat gerade zum ersten Mal heute gerufen.
Ich bin um 20.00 Uhr in Frankfurt losgeflogen, um 0.00 Uhr in Istanbul zwischengelandet und dort um 02.00 Uhr morgens weiter. Um 18.00 Uhr sind wir in Singapur gelandet (alles Ortszeit). Der Flughafen in Istanbul war voller Menschen, und das um Mitternacht! Nachtflugverbot scheint es nicht zu geben, stattdessen Flüge in alle Teile der Welt und Gates, deren Wartebereiche voll mit Menschen sind. Wir mussten zum Glück nicht lange auf den Anschluss warten und sind ein bisschen durch das Terminal spaziert.
Beide Flüge waren ruhig, wenngleich wir im Landeanflug auf Singapur tatsächlich durch ein paar ordentliche Wolken und ein kleines Gewitter geflogen sind. Sogar Schlafen ging ganz gut, etwa 6 Stunden des zweiten, insgesamt zehneinhalbstündigen Fluges von Istanbul nach Singapur habe ich geschlafen. Und dabei den Überflug über Indien verpasst. Das Meeresblau mit den kleinen Inseln und die Straße von Malakka habe ich aber gesehen. Etwa Stunde vor der Landung geht die Route daran entlang. So viele Schiffe, die kreuz und quer im Wasser liegen.
Das beste Feature der Airline war bisher die Front-Kamera, deren Bild zum Sitz – und teilweise auch auf die großen Bildschirme vorne – übertragen wird. So sieht man z.B. die Weg zur Startbahn und vor allem natürlich die Landung (fast) aus der Cockpit-Perspektive. In Frankfurt sind wir übrigens so lange zur Startbahn gefahren (engl. to taxi), dass der Fluggast hinter mir irgendwann sarkastisch sagte: „I think, we are just going to taxi to Istanbul.“
Wir sind dann doch geflogen.
Front-Kamera im Flieger: HIer der Frankfurter Flughafen.
Abflugtafel im Terminal 1 in Frankfurt.
Beim Landeanflug auf Istanbul.
Kleine Insel im blauen Meer.
Einer der Food Stalls, bei dem wir uns Abendessen besorgt haben.
Das erste Essen: Ramen-Nudelsuppe mit Rindfleisch. Sieht nicht so aus, schmeckte aber super.
Seit einiger Zeit steht M total auf eine bestimmte Sorte Bulgursalat, die es fertig in der Kühltheke beim Rewe gibt. Und nachdem er Päckchen und Päckchen aufgefuttert hatte, war es Zeit, einen Nachbau zu probieren. Zutatenliste studiert, ein wenig Recherche im Netz und heraus kam das Rezept für unseren Bulgursalat, Edition Sommer 2016.
Die Menge reicht für etwa 4 Portionen als Beilage.
Zutaten:
250g Bulgur (grob)
2 EL Paprikamark (bspw. mildes Ajvar)
1 EL Harissa
2 EL Tomatenmark
200 ml Wasser
1 TL Gemüsebrühpulver (kann auch durch Salz ersetzt werden)
1 TL Cumin
Saft einer Zitrone
2 Lauchzwiebeln
1 halbe rote Zwiebel
4 EL Olivenöl
1/2 Bund glatte Petersilie
die Blätter von ein paar Stängeln Minze
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Wasser im Wasserkocher zum Kochen bringen. In einen Topf (oder in einer Schüssel mit Deckel) Gemüsebrühpulver, Paprikamark, Tomatenmark, Harissa, Zitronensaft und Cumin geben, Wasser zugeben und zu einer homogenen Brühe verrühren. Hitze vom Topf nehmen und Bulgur einrieseln lassen; er sollte knapp mit Wasser bedeckt sein (ansonsten mehr Wasser zugeben). Deckel aufsetzen und 15 Minuten ausqellen lassen.
In der Zwischenzeit zwei Lauchzwiebeln und eine halbe rote Zwiebel putzen und in möglichst kleine Würfel schneiden.
Petersilie und Minzblätter waschen und sehr fein hacken.
Den gequollenen Bulgur auflockern und in eine Schüssel geben (bzw. darin belassen) und etwas abkühlen lassen.
Zwiebel, Petersilie und Olivenöl zugeben.
Mit Salz und Pfeffer sowie – wenn gewünscht – weiterem Zitronensaft abschmecken.
Seit vorletztem Winter ist das eines unserer Standard-Winteressen. Weil es mit Möhren und Weißkohl gleich zwei Zutaten enthält, die im Winter günstig, regional und in guter Qualität zu bekommen sind. Letztes Wochenende war es schon lange Mai und wir hatten Koriander übrig – warum also nicht die gebratenen Nudeln auch mal machen, wenn schon fast Sommer ist.
Das Rezept stammt von Nicky (deliciousdays) – wir haben es jedoch in den Hauptzutaten massiv nach oben skaliert, um keinen halben Weißkohl im Kühlschrank versauern zu lassen. Und damit wir nicht jedes Mal aufs neue überlegen, wie genau wir die Mengen anpassen müssen, schreibe ich unsere Variante jetzt einfach mal auf.
Ein Küchenhobel, Mandoline o.ä. beschleunigt die Vorbereitung extrem. Zudem braucht man eine sehr, sehr, sehr große Pfanne oder einen Wok.
Die angegebenen Mengen reichen also für 4-6 Portionen.
Zutaten:
1 kleiner Weißkohl
500 g Möhren
2 große Zwiebeln (alternativ 2 dicke Stangen Lauch)
1 Bund Frühlingszwiebeln
250g Mie Nudeln
1 Bund Koriander
2 Chilischoten
3 Knoblauchzehen
5 cm Ingwer
8 EL neutrales Öl (z.B. Distelöl)
3 EL Sesamöl
10 EL Sojasauce
10 EL Reisweinessig
eine handvoll Erdnüsse, geröstet und gesalzen
Zubereitung:
Weißkohl waschen, putzen, halbieren (oder vierteln) und über den Küchenhobel in ganz feine Streifen hobeln.
Möhren waschen, schälen und ebenfalls mit dem Hobel in Stifte hobeln.
Zwiebeln schälen und in Ringe hobeln oder würfeln, je nach persönlicher Vorliebe. (alternativ: Lauch waschen putzen und in feine Ringe schneiden.)
Frühlingszwiebeln in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.
Mie-Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Wenn nichts draufsteht: kurz mit kochendem Wasser übergießen, 3-5 Minuten ohne zu Kochen ziehen lassen, abgießen. Mit kaltem Wasser abschrecken und beiseite stellen.
Gewürze vorbereiten: Ingwer schälen und fein reiben (oder in klitzekleine Würfel schneiden), Knoblauch schälen und durchdrücken (oder in klitzekleine Würfel schneiden), Chili waschen und fein hacken.
Topping vorbereiten: Koriander waschen und fein hacken, Erdnüsse hacken.
Wok erhitzen, neutrales Öl sowie Sesam-Öl zugeben. Zunächst die Zwiebel und die Frühlingszwiebeln 3 Minuten darin glasig anbraten.
Gehobelten Weißkohl und gehobelte Möhren zugeben und braten, der Weißkohl fällt dabei soweit, dass wieder Platz in der Pfanne wird.
Knoblauch, Chili und Ingwer zugeben und gut durchrühren.
Mie-Nudeln zugeben.
Mit Reisessig, Sojasauce und ggf. weiterer Chili abschmecken und alles nochmal gut durchrühren.
Auf Teller anrichten, mit Erdnüssen und dem gehackten Koriander bestreuen und servieren.
Am Pfingstmontag ist es richtig kalt. Keine Spur mehr von der Sonne, die uns an den letzten beiden Tagen (Tag 1, Tag 2) das Wandern verschönert hat. Perfektes Wetter fürs Musem also. Gut, dass wir mit zwei lieben Freunden verabredet sind, um die aktuelle Austellung von Erwin Wurm mit dem Titel „Bei Mutti“ zu sehen, die gerade in der Berlinischen Galerie gezeigt wird.
Auf die Idee zur Austellung bin ich durch eine Folge der akutellen Staffel „Bauerfeind assistiert“ gekommen, in der Katrin Bauerfeind einen Tag lang die Assistentin von Erwirn Wurm ist und ihn eben beim Aufbau der Ausstellung in der Berlinischen Galerie unterstützt: Hier geht’s zur 3sat-Mediathek mit dem Video.
Um 10.00 Uhr sind wir pünktlich zur Öffnung die ersten, die das Gebäude betreten und fast die ersten in der Ausstellung. Die Ausstellung beginnt mit dem Narrow House, einem detailgetreuen Nachbau des Elternhauses von Erwin Wurm, das zwar auf eine Breite von 1,10m gestaucht aber begehbar ist.
Hinein geht es in das ausgestellte Elternhaus.
Blick in die Küche.
Gestauchtes Telefon.
Blick ins Elternschlafzimmer.
Das Bad – sogar die Klopapierrolle ist gestaucht.
Die One Minute Sculptures in der großen Ausstellungshalle mit den Treppen liegen noch unberührt da. So leer wie auf dem Schnappschuß, wird es den ganzen Vormittag, den wir dort verbringen, nicht mehr werden.
Blick in die große Ausstellungshalle, die One-Minute-Sculptures noch unberührt.
Bei diesen Objekten mit Tennisbällen, Büchern, Hundehütte oder Pullover kann jeder mitmachen und auf kleinen Podesten zum kurzzeitigen Kunstobjekt erstarren. Sie wirken offenbar magisch anziehend auf Austellungsbesucher mit Kindern. Jedenfalls wuselt es nur eine halbe Stunde später durch die Ausstellungshalle, wie wir es bisher in keinem anderen Kunstmuseum erlebt haben. Kunst zum Anfassen, im buchstäblichen Sinn.
Erwin Wurm: Butter, Berlinische Galerie, 2016.
Erwin Wurm: Butter, Berlinische Galerie, 2016.
Erwin Wurm: Butter, Berlinische Galerie, 2016.
Da sind wir aber schon weiter gegangen und im linken hinteren Raum angekommen, der die aktuellen Arbeiten aus Bronze und Polyesterharz zeigt. Besonders der Kühlschrank mit dem Titel „Butter“ hat es uns angetan und wir müssen uns zusammenreißen, dass wir hier nicht – wie noch im Raum zuvor – alles anfassen. So haptisch einladend und butterähnlich wirkt die Oberfläche.
Erwirn Wurm: Horse (Kommode) und Lost (Wanduhr), Berlinische Galerie, 2016.
Danach gehen wir noch kurz in den ersten Stock und schauen uns die ausgestellten Werke der Sammlung der Berlinischen an, bevor wir Hunger bekommen und den Besuch bei einem gemeinsamen Mittagessen in Kreuzberg ausklingen lassen.
Die Sammlung der Berlinischen Galerie.
Karl Hagemeister, Birkenwäldchen im Herbst (1893), Sammlung Berlinische Galerie.
Alexander Kanoldt, Stillleben mit Amaryllis, 1926, Sammlung Berlinische Galerie.
Fritz Brill, Negativer Schatten (1949), Sammlung Berlinische Galerie.
Fred Thieler, Erzählung für W. Turner (1962), Sammlung Berlinische Galerie.
Für den Pfingstsonntag 2016 war das regnerischste Wetter des ganzen Pfingstwochenendes angesagt. Daher überlegten wir den halben Samstag, ob wir nun nochmal wandern gehen sollten oder uns doch ein Museum raussuchen. Als es am Sonntagmorgen um kurz nach Acht nicht regnet, fällt die Entscheidung zugrunsten des Wanderns.
Um 09.30 Uhr starten wir am Hauptbahnhof und nahmen den Regionalexpress in Richtung Schwedt/Oder. In Angermünde steigen wir in den Bus um, so dass wir um kurz nach 11.00 Uhr in Altkünkendorf ankommen. Hier ist der Hauptausgangspunkt, wenn man zu Fuß die Buchenwälder des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin durchstreifen will, wobei der Grumsiner Forst zum Unesco-Weltnaturerbe zählt.
Start um 09.30 Uhr in Berlin Hbf tief.
Umstieg in Angermünde in den Bus nach Altkünkendorf.
Ankunft in Altkünkendorf.
Und was soll ich sagen: Es ist das lange Pfingstwochenende, es ist sonniges, windiges Wetter und – es ist kein Mensch da. Wir sind die einzigen, die aus dem Bus steigen, die Straßen leer, das Besucherzentrum in der Ortsmitte von Altkünkendorf zum Glück offen aber neben uns nur zwei weitere Personen anwesend. Eine davon ist der ortskundige Vertreter des Fördervereins, der heute Dienst hat. Kein Gasthof, kein Besuchercafé, nix. Zum Glück haben wir Wasser und ausreichend Proviant dabei, so dass wir nicht einkehren müssen. Die Hoffnung, in Groß-Ziethen, am Umkehrpunkt der Wanderung, dennoch einen Gasthof, Biergarten oder ähnliches zu finden, habe ich natürlich trotzdem.
Kirche und Besucherzentrum in Altkünkendorf.
Zu den Buchenwäldern geht es links rum.
Diese Karte führt uns durch den Wald.
Wir nehmen uns eine Karte mit und suchen uns den Rundweg nach Groß-Ziethen als Wanderstrecke aus. Dazu müssen wir erst dem gelben und später dem grünen Buchenblatt als Markierung folgen. Um 15.01 Uhr geht der Bus zurück, einer von zweien an diesem Nachmittag. Viel Flexibilität bleibt uns daher nicht und wir machen uns auf den Weg.
Von der Bushaltestelle aus folgen wir der Straße noch etwa 300m bevor wir auf die links abbiegende, ortsauswärts führende Straße in Richtung Wald laufen. Hier sehen wir auch das erste Mal die Markierungen, nach denen wir uns in den nächsten vier Stunden richten müssen. Und blühende Rapsfelder, die nur von den Buchenwäldern begrenzt werden, auf die wir zulaufen.
Blühende Rapsfelder …
…. soweit das Auge reicht.
Und die Buchenwälder, die ganz ähnlich aussehen, wie die auf Rügen.
Auch im Wald ist nichts los. Wir hatten ja bis zuletzt vermutet, dass alle mit dem Auto anreisen und es irgendwo einen großen Parkplatz gibt, wo wir dann auf die Massen treffen. Stattdessen Waldeinsamkeit. Es begegnen uns insgesamt zwei andere Familien und zwei Menschen mit Hund. Ansonsten nur Bäume, Wind, Sonne, Vögel. Viel Tourismus scheint hier – zumindest zu dieser Jahreszeit – nicht zu sein.
Auch Groß-Ziethen ist ähnlich verschlafen wie Altkünkendorf. Wir umrunden einmal die Kirche, spazieren die eine Dorfstraße hinauf, die andere wieder hinab. Die Hoffnung einen offenen Gasthof zu finden, schwindet. Und das obwohl es Pfingstsonntag und kurz nach zwölf ist. Wenn es nicht jetzt irgendwo ein geöffnetes Restaurant gibt, wann dann? Wir spazieren zurück in Richtung Wald, zu der Stelle, an der die Karte das Symbol mit gekreuztem Messer und Gabel angibt. Und es ist nicht zu fassen – ein offener Gasthof: Zum Schwanenteich in Groß-Ziethen.
Wir erreichen Groß-Ziethen.
Und es gibt sogar einen Gasthof.
Es gibt Schnitzel mit Spiegelei und Bratkartoffeln für M sowie Spiegeleier und Bratkartoffeln für mich. Neben uns sind noch zwei weitere Tische besetzt, das Wirtsehepaar hat gut zu tun, ist aufmerksam und plaudert mit uns. Das Essen ist bodenständig gutbürgerlich, die Bratkartoffeln sind mit Speck und Zwiebeln verfeinert, der Salat wortwörtlich „bunt zusammengewürfelt“ und fein angemacht, längst nich nur das lieblose Salatblatt samt Tomatenscheibe, das bei solchen Gerichten oft euphemistisch in der Karte als „Salatbeilage“ angepriesen wird. Die Preise sind ländlich günstig, zu zweit zahlen wir 16,- Euro für Essen und Getränke.
Während wir essen geht draußen der ersten Schauer runter. Als wir uns gerade auf den Rückweg machen, folgt der zweite. Aber auch dieser dauert nur ein paar Minuten und dann können wir unseren Weg in Richtung Sperlingsherberge fortsetzen. Dort schauen wir uns noch das Modell an, dass die Landschaftsformung durch die Vorgänge während der Eiszeit erläutert und das wir – schauen wir auf und um uns herum – prima mit der Landschaft vergleichen kann, in dessen Mitte wir gerade stehen. Nun müssen wir uns sputen, der Bus wartet nicht und auch wir haben keine Lust, noch zwei Stunden in Altkünkendorf auf den nächsten zu warten. Wir legen die sechs Kilometer in einer knappen Stunde zurück und erreichen die Bushaltestelle gute 10 Minuten vor Abfahrt. Geschafft.
Regen zieht auf.
Am Weg erklärt ein Modell die eiszeitlich geformte Landschaft.
Grundmoräne, Endmoräne, Sander, Urstromtal.
Und zurück am Ausgangspunkt in Altkünkendorf.
Zurück geht es nach Angermünde, dann eine Station mit dem RE in Richtung Berlin und kurzer Zwischenstop im Kloster Chorin. Auch hier ist nichts los, der Fahrradverleih am Bahnhof hat gar nicht offen. Außer uns steigt um die Uhrzeit niemand mehr aus dem Zug. Vom Bahnhof sind es etwa zwei Kilometer zu laufen, bevor wir erst den See und dann die Klosterruine erreichen.
Blick auf das Kloster von der Seeseite.
Kloster im Gegenlicht am frühen Abend.
Der Waldmeister blüht und in den Gasthöfen wird Maibowle angeboten.
Trotz vorheriger Recherche findet doch ein Konzert statt, so dass wir das Kirchenschiff nur von außen besichtigen können. Inzwischen ist es fast vier. Wir entscheiden uns daher für Kaffee und Kuchen im (bereits ziemlich leer gekauften) Kloster-Café, schauen uns noch kurz den Eiskeller an, in den demnächst die Fledermäuse umziehen sollen und machen uns auf den Rückweg zum Bahnhof. Der RE um 17.44 Uhr bringt uns zurück nach Berlin.
Nach der Städtetour am vergangenen Wochenenende soll es diesmal ein bisschen in die Natur gehen. Zur Einstimmung haben wir uns den Europäischen Fernwanderweg E11, genauer gesagt die Etappe von Potsdam nach Nikolassee, ausgesucht.
Die blau-weiße Markierung ist Standard.
Den Zusatz E11 sehen wir nur einmal kurz vor dem Düppeler Forst.
Wir beginnen am Potsdamer Hauptbahnhof. Der Weg ist direkt vor dem Bahnhof ausgeschildert, allerdings weder als Wanderweg, noch mit der Markierung E11, sondern als Radweg in Richtung Park Babelsberg. Die E11-Markierung werden wir noch eine Weile suchen, bis wir sie zu Beginn des Düppeler Forsts das erste und einzige Mal auf dieser Strecke entdecken.
Der Bahnhof in Potsdam.
Der erste Teil des Weges ist auch Radweg. Er führt an der Havel entlang zum Park Babelsberg.
Standbad an der Havel.
Bis zum Park Babelsberg teilen sich Wander- und Radweg dieselbe Trasse. Es geht an der Havel entlang, langsam weg von bebautem Gebiet. Nach etwa drei Kilometern entdecken wir rechts des Weges ein Foodsharing-Station bestehend aus einem Schrank und einem Kühlschrank. Zwei einsame Möhren, eine Paprika und ein Päckchen Spinat warten auf einen Hungrigen, der sie mitnimmt.
Foodsharing Station am Rande von Potsdam.
Und das kann aus dem Kühlschrank momentan mitgenommen werden.
Weiter geht es, immer am Wasser entlang, hinein in den Park Babelsberg. Kurz vor dem Parkende haben wir freie Sicht auf die Glienicker Brücke, die unter ihrem Spitznamen „Bridge of Spies“ (Agentenbrücke) in diesem Winter als gleichnamiger Film in den Kinos zu sehen war. Da sie zwischen dem ehemaligen West-Berlin und Potsdam liegt, diente sie während des Kalten Krieges zum Austausch von Spionen und politischen Gefangenen zwischen den westlichen Staaten und dem Ostblock.
Der Park Babelsberg kommt in Sicht.
Parkkarte.
Eingang zum Park Babelsberg.
Der Marstall im Park Babelsberg beherbergt ein kleines Café.
Nach der Parkbrücke erreichen wir Klein-Glienecke, biegen – dem ersten und einzigen Hinweis auf den E11 folgend – nach rechts ab und erreichen den Düppeler Forst. Hier geht es nun eine gute Stunde immer im Wald am Wasser entlang. Zeit und Ausblicke für eine Mittagsrast haben wir genug.
Im Ortsteil Klein-Glienecke gehts kurz an der Straße entlang.
Bevor sich der Weg im Düppeler Forst am Wasser entlang schlängelt.
Am Ufer des Griebnitzsees durch den Düppeler Forst.
An der Hubertusbrücke verlassen wir den Düppeler Forst. Hier gibt es zwei – sich gegenüber liegende Möglichkeiten – einer Einkehr. Beide Gastwirtschaften sind kaum besucht und auch wir entscheiden uns fürs Weitergehen. Wir kreuzen die Straße, unterqueren den Bahndamm und gehen weitere 20 Minuten durch den Wald bis wir die Potsdamer Chaussee queren und den S-Bahnhof Wannsee sehen.
Zeit und Kondition sind gut, so dass wir uns gegen die S-Bahn und für das erwandern der nächsten Station entscheiden. An der Potsdamer Chaussee führt eine kleine Treppe hinauf und hinter den Gleisen entlang bis zur Dreilindenstraße. Vorbei an der Dreilinden-Grundschule, der gleichnamigen Oberschule und dem Mutterhaus der Hedwigschwestern geht es in Richtung Autobahn. Diese unterqueren wir und erreichen die Rehwiese, die sich wie ein lang gezogener Park fast bis zum S-Bahnhof Nikolassee erstreckt. Kaum am Bahnhof angekommen, fährt die nächste S1 ein, die uns zurück nach Berlin bringt.
Mittagspicknick in der Gesellschaft einer Entenfamilie.
Für Samstagabend haben wir den letzten Tisch im Broeding ergattert. Meine Reservierung hatte etwa 10 Tage Vorlauf und als wir um kurz nach sieben eintrafen, war das Restaurant schon gut gefüllt. Der Gastraum ist nicht groß und verströmt das familiäre Ambiente eines großen Speisezimmers. Es gefällt uns hier und fängt uns auf nach einem turbulenten Tag.
Kaum sitzen wir, bekommen wir die Karte und die Weinkarte gereicht und werden gefragt, ob wir unser Wasser lieber still oder sprudelnd mögen. Wir entscheiden uns für still und auch dafür, die Entscheidung über einen möglichen Aperitif erst nach einem Blick in die Karte zu treffen.
Inzwischen kommt schon einmal der Brotkorb, was gut ist, da wir schon ziemlich hungrig sind.
Es gibt ein Menü, das man in fünf oder sechs Gängen essen kann. Dazu können wir entweder die passende Weinbegleitung wählen, die perfekt zu den einzelnen passen soll, weitere vorgeschlagene Weine glasweise auswählen oder in der „großen“ Weinkarte eine ganze Flasche bestellen.
M entscheidet gegen Aperitif und Weinbegleitung, ich wähle den angebotenen Winzersekt. Und dieser entpuppt sich als Volltreffer und als – für mich – besten Teil des ganzen Menüs: ein Rieslingsekt vom Weingut Bäder in Rheinhessen. Darüber hinaus ist das Weingut auch noch Bioland-zertifiziert.
Grund für die Freude sind gleich zwei Besonderheiten. Zum einen handelt es sich um einen deutschen Winzer, wo doch das Broeding auf österreichische Weine spezialisiert ist. Zum anderen, ist der Sekt nach der sogenannten „méthode rurale“ hergestellt. Dabei wird der erstvergorene Wein nicht – wie normalerweise – mit Hefe in der Flasche zu Sekt vergoren, sondern ein noch nicht ganz durchgegorener erster Wein (mit exakt definierter Restsüße) wird in die Flasche gefüllt und ohne weiteren Hefe- und Zuckerzusatz zu Sekt vergoren. Herauskommt ein Sekt, der nicht die hefigen Aromen („Brioche“, „Toastbrot“) mitbringt, sondern eher die traubigen, weinigen Aromen. Der Sekt wurde „brut nature“ belassen, d.h. nach dem Degorgieren wird keine Dosage aus Wein und Zucker mehr zugegeben und der entstandene Sekt ist quasi zuckerlos (bzw. enthält weniger als 3g Zucker pro Liter).
Mit dem Sekt kommt auch der Gruß aus der Küche: Lammoberschale mit grünem Bohnengemüse, Olivengremolata und Salzzitronenschmand.
Der zweite Gang ist eine Suppe, genauer eine Kartoffel-Kohlrabi-Suppe mit Pfifferlingen, Kohlrabisprossen und Bärlauchpesto. Dazu bleiben wir bei den ausgesuchten Weißweinen.
Zweiter Gang: Kartoffel-Kohlrabi-Suppe mit Pfifferlingen und Bärlauchpesto.
Danach kommt der Fischgang: gebratener Loup de mer mit Spinat-Fenchel-Gemüse und einer Soße aus dem Fischsud mit getrockneten Tomaten:
Der dritte Gang: Loup de mer mit Spinat-Fenchel-Gemüse.
Jetzt wechseln wir auch auf Rotwein. M nimmt den 2011er Blaufränkisch (=Rebsorte) Carnuntum (=Lage) vom Weingut Muhr-van der Niepoort. Und ich den zweiten empfohlenen Rotwein, einen 2013er Zweigelt vom Weingut Pöckl im Burgenland.
Dann kommt der Hauptgang: Bei 56 Grad sous-vide gegarte Kalbsoberschale mit einer Scheibe Spitzkraut, Topinamburchips auf Pastinake gelegt:
Der vierte Gang: Sous-vide gegarte Kalbsoberschale mit Spitzkraut und Topinamburchips.
Das Pré-Dessert war ein Erdbeersorbet:
Der Zwischengang: Erdbeersorbet.
Danach entschieden wir uns für das Fünf-Gang-Menü und dafür, dass M den Käse und ich das Dessert nehme. Beim Käse handelt es sich um einen neun Monate gereiften Schafskäse aus der Käserei von Thomas Breckle im Allgäu mit einem Gewürzbrot und Rosmaringelee:
Der fünfte Gang: Käse von Thomas Breckle mit Rosmaringelee.
Das Dessert ist eine Joghurt-Tarte mit Ananas und Mangopüree:
Der sechste Gang: Joghurt-Tarte mit Ananas und Mango.
Und dann sind wir satt und glücklich und mit den Rädern durch die Münchner Nacht zurück zu unserer Gastgeberin gefahren.
Die Rechnung.
Restaurant Broeding
Schulstraße 9
80634 München (Neuhausen) http://broeding.de/
Unsere erste Ausstellung in München führt uns ins Haus der Kunst (HDK) am südlichen Ende des Englischen Gartens. Dort wird noch den ganzen Sommer 2016 die Ausstellung „Eine Geschichte: Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou“ gezeigt.
Monumental-Monströse Architektur: In den Gängen des HDK wird man zum Zwerg und bestaunt den Marmor
Installation von Laure Prouvost in der „Ehrenhalle“ des HDK: Der Tegernseer Marmor wölbt sich
Der Bau wurde unter den Nationalsozialisten errichtet (als Haus der Deutschen Kunst) und diente als Schauplatz für die jährliche „Große Deutsche Kunstaustellung“. In der zentralen „Ehrenhalle“ wurden Reden zur deutschen Kulturpolitik gehalten. Kunstwerke an der Schaufassade des Gebäudes stehen heute mahnend für diese Zeiten. Gustav Metzger verweist in Travertin/Judenpech – eine 60 Quadratmeter große Asphaltschicht am Haupteingang – anhand von Baumaterialen auf die Unterdrückung und Verfolgung von Juden im Dritten Reich. Christian Boltanski zeigt uns in Résistance die Augenpaare der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“. Und Mel Bochner dokumtiert mit The Joys of Yiddish am oberen Teil der Fassade den verbalen Trotz im jüdischen Ghetto.
Blick in den zentralen Raum der Schau im HDK
Chen Zhen: Round Table – am runden Tisch kann nicht Platz genommen werden
Christian Boltanski: Les archives de C.B. 1965-1988 – ist archivieren möglich? Persönliches, halb öffentliches Archiv des Künstlers
Wilfredo Prieto: Avalanche – Die Lawine beginnt in jedem Augenblick
Bei solchen Durchgängen wirkt jede Installation eingeschüchtert
Die Ausstellungsmacher setzen insgesamt sieben Schwerpunkte: der Künstler als Historiker, als Dokumentarist, als Archivar, als Produzent und weiter der Künstler und der Körper, der Künstler und das Objekt sowie schließlich Sonic Boom. Schwerpunktmäßig werden Werke der 1980er bis frühen 2000er Jahre gezeigt. Die Ausstellung wurde von Christine Macel zusammen mit Julienne Lorz kuratiert. Die Begleittexte stammen allesamt aus dem Centre Pompidou. Im Einführungstext heißt es zur Zielstellung der Ausstellung
„[…] untersucht diese Ausstellung nicht nur globale künstlerische Verfahrensweisen im Kontext einer Sammlung und über einen gewissen Zeitraum hinweg, sondern fördert im Grunde die Bedeutung der Gegenwartskunst für unsere Zeit zutage.“
Blick in die Ausstellung im HDK bestehend aus Werken der Centre Pompidou Sammlung
Damian Ortega: Molécula de glucosa expandida
„Reproduktion“: Das Zuckermolekül baut sich aus Kronkorken von Limonadenflaschen auf
Das klingt für meine Ohren ein wenig zu allgemein. Die Begleittexte – an den Wänden und im Booklet zu finden – lassen mich als wenig erfahrenen Besucher ein bisschen ratlos zurück. Bei einer Ausstellung dieses eher kleinen Umfangs – sowohl was die Anzahl der Werke wie auch die abgedeckte Zeitspanne angeht – bei sieben Perspektiven von Schwerpunkten zu sprechen erscheint mir viel. Aber wie ordnet man vernüftig eine solche Sammlung, verschiedenster Künstler aus verschiedenesten Ländern, von denen jeder nur mit einem, maximal zwei, Werken vertreten ist? Immerhin bekommt man einen Eindruck über die Vielfalt der kontemporären Kunst, die nicht nur von westlichen Künstlern geprägt wird.
Die Ausstellung selbst führt durch einen sehr großen Raum, der die zwei raumgreifensten Installationen beherbergt, und 11 kleinere Räume, die sich rund um den zentralen Ausstellungsraum gruppieren. Insgesamt kommen wir mit den drei Stunden Besuchszeit gut hin. Die Werke der Ausstellung, die uns besonders gefallen haben, sind allesamt auf den Fotos.
Gabriel Orozco: La D.S.
Die DS ist allerdings nur ein Zweisitzer…
Fernanda Gomes, untitled – minimalistisches Objekt aus in Rio de Janeiro gefundenem Material
Danh Vo: The Sea of Fertility – älteste Darstellung Jesu im Passport Dänemarks
Robert Longo: Men in the Cities
Petrit Halilaj: It is the first time dear that you have a human shape (spider) – In riesiger Dimension die Brosche der Mutter, die bei der Flucht verloren ging
Tobias Rehberger: Außenseiterin und großer Bach
Das Haus der Kunst verfügt über ein ungewöhnlich schönes Café – sogar eine Bar – bei der die Nutzung des Wortes Museumscafé in die Irre führen würde. Die „Goldene Bar“ ist direkt aus den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss zugänglich, aber auch von außerhalb und bietet Sitzgelegenheiten draußen und drinnen – mal eher mit Bar-, mal eher mit Kaffeehausatmosphäre. An diesem sonnigen Himmelfahrtstag verbindet sie die Besucher, die von den Wiesen am Eisbach für Kaffee und Kuchen herüber kommen und die Ausstellungsbesucher.
Kuchen und Kaffee in der Goldenen Bar im HDK München.
Spezi in der Goldenen Bar im HDK München.
Und hier noch der Überblick über die beteiligten Künstler:
Raum 1, Der Künstler als Historiker: Annette Messager (Frankreich), Mes Vœux | Glenn Ligon (USA) | Michel Basquiat (USA), Slave Auction | Chéri Samba (Demokratische Republik Kongo), Marche de soutien à la campagne sur le SIDA | Marlene Dumas (Südafrika) | Hans Haacke (Deutschland), MetroMobiltan
Raum 2: Fabrice Hyber (Frankreich) | Thomas Hirschhorn (Schweiz), Outgrowth | Samuel Fosso (Kamerun), La Femme américaine libérée des années 70 | Erik Bulatov (Russland), Printemps dans une maison de repos des travailleurs | Ayse Erkmen (Türkei) | Sara Rahbar (Iran), Flag | Fang Lijun (China), Untitled | Chen Zhen (China/Frankreich), Round Table | Christian Boltanski (Frankreich), Les archives de C.B. 1965-1988 | Zhang Huan (China), Family Tree | Wilfredo Prieto (Kuba), Avalanche
Raum 3, Der Künstler und der Körper: Regina José Galindo (Guatemala), Perra | Georges Tony Stoll (Frankreich), Le tunnel (Moby Dick) | Santiago Sierra (Spanien) | Oleg Kulik (Ukraine), Mad Dog | Dan Perjovschi (Rumänien), Romania und Removing Romania | Sarah Lucas (UK), Nud Cycladic 5 | Nicholas Hlobo (Südafrika), Balindile II | Anne-Maria Schneider (Frankreich)
Raum 4, Der Künstler als Dokumentarist: Niva Pereg (Israel), Sabbath | Goncalo Mabunda (Mozambique), O trono de um mundo sem revoltas | Subodh Gupta (Indien), Sister | Ahmed Mater (Saudi Arabien), From the real to the symbolic city | Zanele Muholi (Südafrika) | Kendell Geers (Südafrika), T.W. (I.N.R.I) | Atul Dodiya (Indien), Charu
Raum 5, Der Künstler als Archivar: Rabih Mroué (Libanon) | Hassan Darsi (Marokko), The Model Project | Taysir Batniji (Palestina) | Akram Zaatari (Libanon) | Walid Raad (Libanon) | Yto Barrada (Frankreich), Untitled
Raum 6, Der Künstler und das Objekt: Fernanda Gomes (Brasilien), Untitled | Gabriel Orozco (Mexiko), La D.S. | Tobias Putrih (Slowenien), Times | Wolfgang Tillmans (Deutschland), Suzanne & Lutz, white dress, army skirt | Damián Ortega (Mexiko), Molécula de glucosa expandida
Räume 7 und 8, Der Künstler als Produzent: Liam Gillick (UK), Revision/22nd Floor Wall Design | Dominique Gonzalez-Foerster (Frankreich) | Pipilotti Rist (Schweiz) | Carsten Höller (Belgien), Jenny | Pierre Huyghe (Frankreich) | Michel Francois (Belgien), Affiche Cactus | Tobias Rehberger (Deutschland), Die Außenseiterin und der große Bach
Raum 9, Sonic Boom: Rirkrit Tiravanija (Thailand) | Oliver Payne & Nick Relph (UK) | Gregor Hildebrandt (Deutschland) | Andreas Gursky (Deutschland), Madonna I | Destroy all Monsters (USA) | Robert Longo (USA), Men in the Cities
Raum 10, Der Künstler als Historiker: Roman Ondak (Slowakei), Common Trip | Mircea Cantor (Rumänien), Tasca che punge (Itching pocket) | Paweł Althamer (Polen), Tecza (Rainbow) | Chris Marker (Frankreich), Détour, Ceaucescu | Edi Hila (Albanien)
Raum 11, Der Künstler als Historiker: Danh Vo (Vietnam/Dänemark), The Sea of Fertility
Raum 12, Der Künstler als Historiker: David Maljkovic (Kroatien), Petrit Halilaj (Kosovo), It is the first time dear that you have a human shape (spider) | Maja Bajevic (Bosnien-Herzegowina), Women at Work — Under Construction | Mladen Stilinovic (Serbien)
Haus der Kunst
Prinzregentenstraße 1
80538 München
Früh aufgestanden. Mit dem Mietwagen unterwegs. Kurzer Stopp in Zwickau. Karfreitagmittag: der erste Spargel in diesem Jahr. Samstagsauflug nach Leipzig: Baumwollspinnerei, Eigen+Art, Ramen bei Umaii, Museum der Bildenden Künste, Eisbecher in der Pinguin Milchbar, Osterfeuer. Ostereiersuchen in der Sonne, dann sonntäglicher Osterkaffee bei Oma. Donauwelle, Aprikosenstreusel, Joghurt-Frucht-Torte. Wörlitzer Park. Back in Berlin.
Die (ehemalige) Leipziger Baumwollspinnerei, zuhause der Galerie Eigen+Art
Edamame mit grobem Salz im Umaii, Klostergasse, Leipzig
Im Museum der Bildenden Künste Leipzig, mit einer Adam und Eva Darstellung aus der Cranach-Schule im Hintergrund
Eisbecher in der Pinguin Milchbar (Innenaustattung im feinsten Retro-Style)
08. März 2016, 07:26 Uhr: Den neuen Fahrradweg an der S25 ausprobieren. Und danach Blumen von den Kollegen. Internationaler Frauentag.
Blumen zum Internationalen Frauentag.
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