Palace of Fine Arts

Ein hauptsächlich von asiatischen Touristen besuchter Ort. Direkt an der Marina. Wer einen Spaziergang oder eine Spazierfahrt über Crissy Field zur Golden Gate plant, lohnt sich ein kurzer Abstecher.

Wir haben den Besuch mal wieder für einen Ausflug mit den Rädern genutzt. Da das Wetter nach wie vor sehr trocken und sonnig ist, kommen wir mit unsern zwei schnittigen Stadträdern ohne Schutzbleche noch immer gut zurecht.

Wochenrückblick (#3)

|Gesehen| How I met your mother (die ersten beiden Folgen der finalen Staffel, die seit Montag hier ausgestrahlt wird), einige Folgen Simpsons und New Girl
|Gelesen| Anna Karenina weitergelesen
|Getan| der erste Tag in Stanford (und drei weitere), eine Outlet-Mall besucht, die Stadt von der gegenüberligenden Seite aus angeschaut, die Küste nach Süden gefahren
|Gegessen| Lunch und Subway in Stanford, brasilianisches Sandwich und Gemüsereis, Chipotle, common dinner, selbstgemachte Pizza, gestürzten Pflaumenkuchen, Nutella
|Gedacht| Monterey ist das bessere Mendocino
|Gefreut| über den gelungenen Pflaumenkuchen und immer wieder über die die Sonne, den Strand und den Pazifik
|Gelacht| über M, wenn er Simpsons schaut und sich vor Lachen kringelt
|Geärgert| über eine ausgefallene Vorlesung
|Gekauft| mehr Adapter für die Steckdosen
|Geklickt| fox um die Serien zu schauen (geht wahrscheinlich von Deutschland aus nicht), State Parks, google maps zum rumreisen

Sonnenuntergang an der Marina

Heute Abend haben wir uns etwas kleines zu Essen geholt und sind zum Sonnenuntergang-Bestaunen an die Marina von Berkeley gefahren. Von dort hat man einen super Blick auf die Innenstadt von San Francisco und die Golden Gate Bridge.

(Die Bilder sind als Diashow eingebunden. Draufklicken macht sie groß und auch die Bildunterschrift sichtbar. Mit „Esc“ lässt sich die Diashow beenden und man kommt zum Artikel zurück.)

Golden Gate Bridge – Der erste Versuch

Am Montag bin ich mit dem Bus in die Stadt gefahren, um ein bisschen Orgakram zu erledigen. Da das schneller ging als erwartet, blieb mir noch der Nachmittag für eine weitere Erkundungstour. Es zog mich ans Meer. Und ich wollte endlich die Golden Gate Bridge sehen.

Von Downtown aus bin ich die Powell Street einfach so lange durchgelaufen, bis ich am Fisherman‘s Wharf ankam.  Das geht einmal über den Hügel und auch ein bisschen durch Chinatown. Es gibt jede Menge Restaurants und Büdchen dort. So ähnlich wie an anderen Hafenpromenaden auch. Und den ersten Blick aufs Wasser und hinüber nach Alcatraz, der ehemaligen Gefängnisinsel.

Am Fishermans Wharf ist auch Boudins, die Bäckerei, von der Ms Eltern schon erzählt hatten. Sieht allerdings eher aus wie ein Flagship Store mit angeschlossenem Restaurant für Touristen. Zum Testen habe ich aber trotzdem ein Sauerteig Baguette mitgenommen. Das macht seinem Namen alle Ehre. Es ist zwar ein helles Brot, aber die Säure des (vermutlich) Weizensauerteigs kommt deutlich durch. Es ist mir schon fast zu sauer für ein Weizenbrot, das würde ich so eher von einem Roggen(misch)brot erwarten.

Vom Fisherman’s Wharf bin ich dann weiter nach Westen an der Marina entlang. Hier ist noch alles für den America’s Cup der Segler aufgebaut, der noch bis Ende September andauern wird. Am Montag war erst der zweite Renntag. Allerdings war es sehr ruhig, keine Zuschauer und auch keine Segler zu sehen. An den Wochenenden ist wahrscheinlich mehr los. Und auch einige der Kurzzeit-Wohnungsanzeigen, die ich gesehen habe, werben explizit mit der guten Lage für Besucher des Rennens.

Weiter ging es über Crissy Fields. Und hier schloss ich das erste Mal Bekanntschaft mit dem Nebel. Windig war es die ganze Zeit, seit ich am Wasser war. Und nun ging die Sonne weg und es wurde immer nebliger. So konnte ich auch nicht sehen, dass ich der Golden Gate Bridge immer näher kam. Genauso gut hätte ich im Schwarzwald auf dem Feldberg stehen können, so wie im Mai. Da war von der schönen Aussicht auch nix zu sehen. Und hier wieder. Ich war da, die Brücke war da. Nur gesehen habe ich: Nix.

Es muss also mindestens noch ein zweiter Versuch her, um das Original zu sehen.