{"id":2617,"date":"2016-04-01T20:02:50","date_gmt":"2016-04-01T19:02:50","guid":{"rendered":"https:\/\/weitermituns.de\/?p=2617"},"modified":"2016-09-18T15:22:24","modified_gmt":"2016-09-18T14:22:24","slug":"gemaeldegalerie-alte-meister-neu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/weitermituns.de\/?p=2617","title":{"rendered":"Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister, Dresden"},"content":{"rendered":"<p>Letztens haben wir uns mal den frisch restaurierten Teil der <a href=\"http:\/\/www.skd.museum\/de\/museen-institutionen\/zwinger-mit-semperbau\/gemaeldegalerie-alte-meister\/\" target=\"_blank\">Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister in Dresden<\/a> angeschaut. Die Gem\u00e4ldegalerie ist in einem Fl\u00fcgel des Zwingers untergebracht, der von Gottfried Semper gestaltet wurde. Zur Einstimmung hatten wir deshalb zuvor im Restaurant des Dresdner Schauspielhauses, was einen gro\u00dfartigen Blick auf den Zwinger bietet, gegessen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister Dresden - Die neue Interimsausstellung in der Osthalle des Semperbaus\" width=\"440\" height=\"248\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/sQ0Tm1H7JxM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Vorne weg: Die Sammlung ist auf jeden Fall in der weltweiten Spitzenklasse angesiedelt (u. a. ablesbar an den mit gro\u00dfen Oh und Ah durch die R\u00e4ume rauschenden Besuchergruppen aus Japan), allerdings hat uns die Pr\u00e4sentation nicht all zu sehr inspiriert. Die H\u00e4ngung war zwar nach Zeit und Sujets gruppiert, es waren jedoch keine thematische Erl\u00e4uterungen f\u00fcr die einzelnen R\u00e4ume oder Bilder angebracht. Trotzdem hatten wir einigen Spa\u00df die international bekannten Knaller der Sammlung zu entdecken oder Bilder aus Gs Jugenderinnerung.<\/p>\n<div data-carousel-extra='{\"blog_id\":1,\"permalink\":\"https:\\\/\\\/weitermituns.de\\\/?p=2617\"}' class=\"tiled-gallery type-rectangular\" data-original-width=\"440\"><div class=\"gallery-row\" style=\"width: 435px; height: 303px;\"><div class=\"gallery-group images-1\" style=\"width: 231px; height: 307px;\"><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-small\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2616\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2616\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2178.jpg\" data-orig-size=\"768,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2178\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2178-768x1024.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2178.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2178-227x303.jpg\" width=\"227\" height=\"303\" align=\"left\" title=\"IMG_2178\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Gedeck im Restaurant des Dresdner Schauspielhauses<\/div><\/div><\/div><div class=\"gallery-group images-2\" style=\"width: 204px; height: 307px;\"><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-small\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2614\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2614\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2181.jpg\" data-orig-size=\"1024,768\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2181\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2181-1024x768.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2181.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2181-200x150.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" align=\"left\" title=\"IMG_2181\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Hauptgang im Restaurant des Dresdner Schauspielhauses<\/div><\/div><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-small\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2613\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2613\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2182.jpg\" data-orig-size=\"1024,768\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2182\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2182-1024x768.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2182.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2182-200x149.jpg\" width=\"200\" height=\"149\" align=\"left\" title=\"IMG_2182\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Zum Nachtisch Eis auf Gew\u00fcrzbrot.<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n<p>Entstanden ist die Gem\u00e4ldesammlung unter August dem Starken (1670-1733) und seinem Sohn Friedrich August II. vor allem durch den Kauf von Werken aus der Sammlung Francesco III., Herzog von Modena. Dies erkl\u00e4rt auch den Schwerpunkt der Dresdner Gem\u00e4ldesammlung auf italienische Werke der Renaissance, des Manierismus und des Barocks.<\/p>\n<p>Die folgenden Gem\u00e4lde haben uns am besten gefallen. Wir haben keine Fotos gemacht, die hochaufl\u00f6senden Bilder kann man wunderbar ergoogeln.<\/p>\n<p>Der <strong>Marienaltar von Jan van Eyck (1437)<\/strong>: Im mittleren Teil zeigt der Altar im weiten, roten Gewand die thronende Maria, die Jesus dem Erzengel Michael (mit bunten Fl\u00fcgeln) und dem Stifter pr\u00e4sentiert. Maria ist zwischen zwei S\u00e4ulenreihen dargestellt, was die r\u00e4umliche Plastizit\u00e4t der Szene verst\u00e4rkt. Van Eyck ist f\u00fcr die Darstellung von Materialien ber\u00fchmt. Hier sind es vor allem die Stoffe des Baldachins und der Teppiche sowie das Bodenmosaik, die trotz der geringen Gr\u00f6\u00dfe des Mittelbildes (33,1 \u00d7 27,5\u00a0cm) detaillierte Muster zeigen. Alt\u00e4re sind f\u00fcr die pers\u00f6nliche oder \u00f6ffentliche Andacht angefertigt worden. Die Innenseiten wurden nur zu bestimmten Anl\u00e4ssen gezeigt. Die im zusammengeklappten Zustand zu sehende Au\u00dfenseite des Altars zeigt die Verk\u00fcndungsszene in Grisailletechnik (leider steht der Altar in Dresden nicht frei, so dass die Au\u00dfenseite praktisch nicht zu sehen ist). Grisaille verwendet nur Wei\u00df, Schwarz und Grau als Farben, wodurch van Eyck die Illusion (Tromp l&#8217;oeil) von Skulpturen erschafft. Im geschlossenen Zustand scheint der Altar also Teil der Wand geworden zu sein.<\/p>\n<p><strong>Raffaels Sixtinische Madonna (1512)<\/strong> ist <em>der<\/em> internationale Hit der Sammlung. Jeder kennt wohl die beiden Putten am unteren Bildrand, die schon seit dem 19. Jahrhundert separat vermarktet werden. Das Gem\u00e4lde ist sehr prominent geh\u00e4ngt. An der Wand, die das Ende einer Gangflucht von mehreren R\u00e4ume bildet, kann man es schon von Weitem immer wieder sehen. Die Darstellung Marias ist allerdings beeindruckend. Ihre nackten F\u00fc\u00dfe ber\u00fchren eine Wolke. Sie befindet sich also im Himmel (man kann bei genauem Hinschauen die himmlischen Heerscharen erkennen). Man kann sie durchaus als sch\u00f6n empfinden. Aber vor allem strahlt sie eine unvergleichliche Ruhe aus sowie eine Balance zwischen Standhaftigkeit (fest im Glauben) und Leichtigkeit (Milde des Glaubens). Insgesamt wirkt sie \u00e4u\u00dferst souver\u00e4n. Unterst\u00fctzt wird das sicherlich durch die Inszenierung: Raffael will uns zu verstehen geben, dass wir auf die Madonna blicken, nachdem gerade der schwere, gr\u00fcne Vorhang weggezogen wurde. Das Gem\u00e4lde ist \u00fcbrigens im Auftrag des Papstes zur Feier des Sieges \u00fcber die Franzosen entstanden. August III. hat es erwerben k\u00f6nnen, da die Besitzer eine Finanzierung f\u00fcr die Sanierung ihres Klosters ben\u00f6tigten. Neben den Putten sind noch zwei flankierende Personen dargestellt, die interessanterweise alle auf unterschiedliche Weise im (Blick-)Kontakt miteinander stehen und den Betrachter mit einbeziehen.<\/p>\n<p><strong>Giorgiones\/Tizians Schlummernde Venus (1510)<\/strong> hat selbst heute noch eine stark erotische Wirkung. Ein nackte Frau liegt schlafend \u00fcber die gesamte Bilddiagonale hinweg gestreckt, w\u00e4hrend die Hand auf ihrer Scham ruht. Sicherlich hilft es zur K\u00fchlung des Gem\u00fcts (der Renaissance-Menschen), dass uns gesagt wird, eine G\u00f6ttin &#8211; nicht irgendeine Frau &#8211; ruhe hier. Und es ist nicht irgendeine G\u00f6ttin, sondern Venus, die G\u00f6ttin der Sch\u00f6nheit. Gezeigtes und Benanntes sind also konform. Und trotzdem: so nackt in der (arkadischen) Landschaft, im recht realistisch gemalten Gras zu liegen. Ist das Leichtsinn oder g\u00f6ttliche Erhabenheit? Oder schl\u00e4ft sie gar nicht und lauert sogar? Und der Maler Giorgione hat wahrscheinlich seine Liebe zu einer Frau unsterblich machen wollen, in dem er ihr Portrait festh\u00e4lt &#8211; mit Baumstumpf als Symbol f\u00fcr das Leben und den Tod.<\/p>\n<p><strong>Correggios Heilige Nacht (1522\/1530)<\/strong>: Es ist Nacht und wir bestaunen das gerade im Stall geborene Jesuskind in den Armen seiner Mutter. Die Szenerie ist illuminiert mit hellem Licht, das Jesus bescheint. Oder geht das Licht doch von Jesus selbst aus und erhellt Marias Gesicht? Der Heiland als Sendbote, von dem alles Gute ausgehen wird wie Lichtstrahlen, welche auch die finsterste Nacht durchdringen. Jedenfalls k\u00f6nnen alle Beteiligten die Szenerie gut sehen: die Hirten, Magd, Joseph, die Tiere des Stalls und auch die Engel im Himmel, die sich von links oben ins Bild schieben. Aber wo sind die heiligen drei K\u00f6nige aus dem Morgenland? Der Aufbau des Bildes ist jedenfalls auf Dramatik aus. In Dresden h\u00e4ngt das Gem\u00e4lde weithin sichtbar am Ende einer Flucht von R\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong> Brieflesendes M\u00e4dchen am offenen Fenster von Jan Vermeer (1657)<\/strong>: Dessen Bilder erz\u00e4hlen immer eine Geschichte, deren Anfang und Ende von unserer Phantasie erg\u00e4nzt werden muss. Der Titel beschreibt den dargestellten Moment. Und doch ist da mehr. Vordergr\u00fcndig ist eine Obstschale dargestellt, deren Inhalt sich teilweise auf den Tisch verteilt hat. Der Brief traf wohl \u00fcberraschend ein. Jeder fragt sich, was in ihm steht und von wem er kommt. Oder ist das nicht wichtig und Vermeer wollte uns nur den ach zu allt\u00e4glichen Moment des Erhalts von Neuigkeiten darstellen? Immerhin f\u00fchlen wir uns der Szene sehr nah. Wir k\u00f6nnen den Stoff der Bettdecke f\u00fchlen und nehmen die Spiegelung im Fenster als Anwesende wahr. Und doch: wir wissen nicht, was sich hinter dem nicht ganz vorgezogenen Vorhang verbirgt. Und wir wissen nicht, was die Lesende sieht, wenn sie aus dem Fenster blickt &#8211; au\u00dfer Hoffnung?<\/p>\n<p><strong>Rembrandt von Rijn, Selbstbildnis mit Saskia\u00a0 (1635\/38) <\/strong>oder Rembrandt und Saskia im Gleichnis vom verlorenen Sohn: Zum einen zeigt uns Rembrandt die Beziehung zu seiner Frau Saskia. Uns zugewandt k\u00f6nnen wir sehen, dass beide gl\u00fccklich sind. Es liegt sogar etwas Frivolit\u00e4t in der Luft, da Rembrandt den Rock von Saskia vor unseren Augen hebt. Rembrandt erhebt sein Glas, um uns zuzuprosten. Die Stimmung kippt, wenn wir in den Hintergrund blicken. Dort sehen wir eine Fasanenpastete. Der Fasan ist ein Symbol f\u00fcr Sch\u00f6nheit aber auch f\u00fcr Stolz und Eitelkeit. Und so zeigt sich uns Rembrandt zum anderen als der verlorene Sohn der biblischen Erz\u00e4hlung. Der wird als Zweitgeborener vom Vater ausgezahlt und zieht in die Ferne. Dort gibt er all sein Geld aus. In diesem Moment befindet sich Rembrandt. Doch der verlorene Sohn kehrt zu seinem Vater zur\u00fcck und wird gl\u00fccklich wieder aufgenommen.<\/p>\n<p><strong>Jan Davidszoon De Heems Fr\u00fcchte neben einem Blumenglas (1670\/72)<\/strong> sind ein typisches Beispiel f\u00fcr die Stillleben der niederl\u00e4ndischen Malerei. Ganz in der Tradition van Eycks ist die materielle Beschaffenheit des Dargestellten \u00e4u\u00dferst genau wiedergegeben: Beispielsweise spiegelt sich im Blumenglas ein Fenster, und beschreibt somit gleichzeitig Spiegelung und Durchsichtigkeit als Charakteristika von Glas. Die Farbigkeit der Blumen wird verst\u00e4rkt durch den Kontrast des fast v\u00f6llig schwarzen Hintergrunds. Als zus\u00e4tzlichen Effekt kann man alle Tiere suchen, die sich im Bouquet verstecken &#8211; ein klassisches Wimmelbild.<\/p>\n<p><strong>La belle chocolati\u00e8re de Vienne (1743\/45),\u00a0<\/strong>bekannt als\u00a0das Schokoladenm\u00e4dchen, von<strong> Jean-\u00c9tienne Liotard <\/strong>ist offensichtlicherweise in Wien, in Pastelltechnik, entstanden. Vergleichbar mit Raffaels Putten ist das Bild zu einer wirtschaftlich genutzten Ber\u00fchmtheit geworden. Nachdem ein amerikanischer Gesch\u00e4ftsmann auf der Durchreise das Bild zum Markenzeichen seines Kakaoprodukts gemacht hatte, sind ihm einige andere gefolgt, indem sie \u00e4hnliche Darstellungen von M\u00e4dchen mit einem Kakao auf einem Tablett f\u00fcr ihre Produkte nutzten.<\/p>\n<p>Zum Schlu\u00df noch mal ein Kunsthit, mit dem Dresden verbunden wird. Es sind die <strong>Veduten von Bernardo Bellotto (aka Canaletto).\u00a0<\/strong>Bellotto stammt aus Venedig (man sagt, dass das besondere Licht der Stadt, den Farbstil der Maler beeinflusst) und darf nicht mit seinem Onkel G. A. Canal verwechselt werden, der ebenfalls Canaletto genannt wird und Veduten von Venedig anfertigte. Bellotto stieg also in die Fu\u00dfstapfen seines Onkels und lieferte f\u00fcr mehrere europ\u00e4ische H\u00f6fe, darunter Dresden, Wien, M\u00fcnchen und Warschau, Stadtansichten. Bellotto war Hofmaler in Dresden und konnte sich anhand der dort vorhandenen Gem\u00e4ldesammlung weiterbilden. In Dresden wird anhand der Veduten besonders deutlich, was konservatorische Arbeit in Museen bedeuten kann. Die Gem\u00e4lde sind fast vollst\u00e4ndig ihrer Farbigkeit beraubt, da sie in einer Galerie unter starker Sonneneinstrahlung stehen. Die Zeiten \u00fcberdauern wird aber sicherlich der &#8222;Canaletto-Blick&#8220;: Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbr\u00fccke&#8230; .<\/p>\n<div data-carousel-extra='{\"blog_id\":1,\"permalink\":\"https:\\\/\\\/weitermituns.de\\\/?p=2617\"}' class=\"tiled-gallery type-rectangular\" data-original-width=\"440\"><div class=\"gallery-row\" style=\"width: 435px; height: 343px;\"><div class=\"gallery-group images-1\" style=\"width: 261px; height: 347px;\"><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-large\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2611\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2611\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2184.jpg\" data-orig-size=\"768,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2184\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2184-768x1024.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2184.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2184-257x343.jpg\" width=\"257\" height=\"343\" align=\"left\" title=\"IMG_2184\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Detail der neuen Architektur in der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister<\/div><\/div><\/div><div class=\"gallery-group images-2\" style=\"width: 174px; height: 347px;\"><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-small\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2610\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2610\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2185.jpg\" data-orig-size=\"1024,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2185\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2185.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2185.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2185-170x170.jpg\" width=\"170\" height=\"170\" align=\"left\" title=\"IMG_2185\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Detail der neuen Architektur in der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister<\/div><\/div><div class=\"tiled-gallery-item tiled-gallery-item-small\"><a href=\"https:\/\/weitermituns.de\/?attachment_id=2609\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"2609\" data-orig-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2186.jpg\" data-orig-size=\"1024,1024\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"IMG_2186\" data-image-description=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2186.jpg\" data-large-file=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2186.jpg\" src=\"https:\/\/weitermituns.de\/wp-content\/uploads\/2016\/04\/IMG_2186-170x169.jpg\" width=\"170\" height=\"169\" align=\"left\" title=\"IMG_2186\" \/><\/a><div class=\"tiled-gallery-caption\">Wegweiser in der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letztens haben wir uns mal den frisch restaurierten Teil der Gem\u00e4ldegalerie Alte Meister in Dresden angeschaut. 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